Flauberto Artist Berlin Germany
Flauberto ist in der kleinen Stadt Juazeirinhio, Paraiba geboren. Er lebt seit fünf
Jahren in Berlin und nahm bereits an bedeutenden Gemeinschaftsaustellungen
u.a. in Brasilien, USA, Deutschland und de Schweiz teil.
„Flauberto findet seine Inspiration in der überfüllten Welt unserer Alltäglichen
und aus Wortfetzen bestehenden, von Hektik geprägten Umwelt. In den
Straßen der Großstadt, den Korridoren von U-Bahnhöfen oder den tausendfach
überklebten Outdoors an den Häuserwänden finden sich die grafischen
Elemente seiner Bilder wieder. Die Leinwand scheint den gestalterischen
Gestus von Flauberto nur vorübergehend festzuhalten, denn die Intention des
Striches und der Farbkombinantionen weisen weit aus dem verschlossenen,
geordneten Innenleben eines Raumes in die Unbegrenztheit einer ungewissen
Außenwelt unter freiem Himmel.“
Flauberto“ ist einer der herausragenden Künstler der brasilianischen Kunstszene in Deutschland. Seine Werke, das sind Gemälde, Fotos und Zeichnungen zeigen einen einzigartigen Stil und befinden sich in ständigen Sammlungen der brasilianischen Botschaft, dem „Museu de Arte Contemporânea Assis Chateaubriand“ und Privatsammlungen in Russland, Schweiz, Deutschland und den USA. Außerdem wird er von den brasilianischen Medien zu den wichtigsten fünf aktuellen bildenden Künstlern des Bundesstaates Paraíba in Brasilien gezählt.
Der Künstler präsentierte seine Werke unter anderem im Jahr 2003 auf der Bienale von Novosibirsk in Russland und in einer Ausstellung in der Akademie der Künste in Berlin, erhielt im Jahr 2002 den Preis des Museums in Berlin-Dahlem als „ausgezeichneter Künstler der brasilianischen Kunstszene Deutschland“.
2002 realisierter er ebenfalls eine Retrospektive in den ehemaligen Räumen des brasilianischen Kulturinstituts (ICBRA) aber auch weitere Ausstellungen in Deutschland und im Ausland, wie die Teilnahme als Repräsentant Brasiliens am Projekt „United-Buddy-Bears“ in Berlin, Tokio, Sidney, Istambul, Shangai und Peking. 1998 wurde er in einer Galerie in Zürich und auch in Basel gehandelt. 1995 wurden seine Werke in einem Workshop in Minneapolis (USA) vorgestellt und besprochen.
Eine sich aufweitende Kunst -
Oder vielleicht eine Unordnung, die aus dem dunkeln der Rohmaterie seiner Kunst entnommen ist
Die ersten Aufzeichnungen des künstlerischen Schaffens von Flauberto stammen aus seiner Kindheit in Juazeirinho, einer kleinen und armen Stadt, die durch die Bundesstrasse BR-230 in der Mitte durchschnitten wird, eingewachsen in der gühenden Hitze in der desolaten Region von Cariri im Bundesstaat Paraiba. Seine Unruhe verschonte nicht die Wände der Häuser, die Mauern des Klassenzimmers, die grossen Türen der Lagerhäuser, die Banken und die Wände der Schule.
Es ist dieses weit zurückliegende Gedächtnis, welches sich in der emotionalen Fracht seiner aktuellen Arbeit verfasst, wenn die Welt und das Leben in Reichtweite ist, auf diesem Weg der seine Geschichte in der Mitte zerschneidet.
Das Ziel seiner Kunst ist mehr als die Bewusstheit, es ist die Besessenheit an Grenzüberschreitungen. Seine Arbeiten schreien nach Dringlichkeiten, sie beben wie die eigene Zeit und verlangen nach der Kolektivität.
“Ich habe ab 1994 angefangen intensiv Kunst zu machen, so dass Leben und Kunst in einem gemeinsamen Weg meinen künstlerischen Prozess begleitet haben. Bei der künstlerischen Tätigkeit habe ich sehr früh eine besessene, systematische und impulsive Form entwickelt . In den letzten 19 Jahren meines Schaffens habe ich mich besonders mit Zeichnungen und Malerei beschäftigt, habe aber auch Projekte mit Skulptur und Instalationen entwickelt. Die Themen meines Lebens waren immer die meines Lebens, wie Sex, Macht, Geld, und Religion, die immer verwirrende und festigende Elemente meiner Existenz waren.
Ich wusste nie zu erklären wie sich diese Dinge von einer Form in die andere (im Leben und in der Kunst) wandelten, jedoch bin ich ein autodidaktischer Künstler mit Intension und Selbstbildung. Sehr früh habe ich eine Art von Aversion zum Model der schulischen Bildung entwickelt , als ich das Studium an der Universität verlassen habe.
Seit Juazeirinho, die Stadt in der ich geboren bin und gelebt habe, fühle ich mich wie ein impulsives, obzesives und ängstliches Individuum, welches sich aus der Dunkelheit mit seinem eigenen Licht entzieht.
Ich will Fragen beantworten: Wer bin ich? zu wem gehöre ich? oder warum meine Kunst in meiner Kondition und meinem kreativen Prozess nachhallen wird ?
Ich und meine Kunst gehören zusammen, von den vorhandenen Händen mit der verzweifelten Lust am Fleisch.
Ich schaffe es nicht aufzuhören meinen Umkreis zu observieren, sei es in João Pessoa, Salvador, Rio de Janeiro, Basel, in der Schweiz, oder in Berlin.Städte die die Tragig meines Lebens darstellen.
Ab 2002 begann ich einen Prozess zu entwickeln der Fotografie mit Techniken wie Kollage, Foto





